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31.10.2017

Schloss Schadau vor der Metamorphose

Das Schloss Schadau erhält ein äusserliches Lifting und ein neues Innenleben.

Das Schloss Schadau erhält ein äusserliches Lifting und ein neues Innenleben.

Thun • Der exklusive Prunkbau am Seeufer soll zum «Schloss für alle» werden. Neben der Sanierung des geschützten Gebäudes steht vor allem ein gastronomischer Umbruch bevor.

pd

Ab nächstem Frühling wird das Schloss Schadau saniert. Nun liegt das Bauprojekt vor. Am 16. November dürfte der Stadtrat den nötigen Kredit über knapp 3,5 Millionen Franken sprechen. Gesamthaft betragen die Kosten für die Ausführung sogar 9,9 Millionen Franken. Die Denkmalpflege hat ihre Unterstützung bereits in Aussicht gestellt.

 Neben der Sanierung erhält das Schloss auch ein neues Betriebskonzept. Das Gastronomieangebot wird modernisiert und «verborgene» Räume sollen neu genutzt werden. Zudem will die Stadt die Gastronomieinfrastruktur und die Haustechnik erneuern und in den beiden Obergeschossen neun Gästezimmer einbauen lassen. Im Erdgeschoss ist eine zusätzliche Küche geplant. Die seeseitigen grosszügigen Räume im 1. Stock werden weiterhin gastronomisch genutzt. Sie können flexibel als Seminarräume, Frühstücksräume oder für Privatanlässe dienen. Das Schloss soll auch weiterhin ein Ort für gepflegte Anlässe sein, schreibt die Stadt. Die seeseitige Veranda bleibt unbeheizt, kann jedoch künftig durch eine neue Festverglasung in der Übergangszeit besser genutzt werden. 

Solbad Gastronomie gestaltet mit

Bereits im vergangenen Sommer hat die Stadt die Solbad Gastronomie AG zur künftigen Betreiberin des Schlosses gewählt. Die Baselbieter Unternehmung wird den Betrieb mit Restaurant, Seminarräumen und Gästezimmern im Frühjahr 2019 wiedereröffnen. Damit die Stadt der künftigen Betreiberin optimale Bedingungen bieten kann, kann die neue Mieterin beim Prozess der Raumgestaltung und Einrichtung der Innenräume mitwirken.