02.12.2014

Mit «Träneli» zum Erfolg

«Rändöm» mit Dominik Flückiger, Levi Ryffel, Nicolas Greber und Simon Locher (v.l.) sind die Sieger des «Folklorenachwuchses 2014». Alexandra Felder, SRF

«Rändöm» mit Dominik Flückiger, Levi Ryffel, Nicolas Greber und Simon Locher (v.l.) sind die Sieger des «Folklorenachwuchses 2014». Alexandra Felder, SRF

Folklore • Es ist wohl kein Zufall, dass vier junge Musiker aus der Region Thun beim Nachwuchswettbewerb der Volksmusik von der SFR-Musikwelle obenaus schwangen.

Jürg Amsler / pd

Sie kommen aus Oberstocken, Thun, Interlaken und Schwyz. Trotz verschiedenster Herkunft haben die vier jungen Männer Gemeinsamkeiten: Sie besuchen das Gymnasium und spielen Volksmusik. So gut, dass sie als «Rändöm» beim diesjährigen Nachwuchswettbewerb der Volksmusik von der SRF Musikwelle die Jury und das Publikum gleichermassen überzeugten. In der Sparte instrumentale Volksmusik holten sie mit «Träneli», einer Eigenkomposition von Dominik Flückiger, den Sieg. Mit ihrem Fantasienamen, er ist vom englischen Wort random (Zufall) abgeleitet, bringen sie das «Zusammengewürfelte» ihrer Instrumente und ihrer Stilrichtungen zum Ausdruck. Nicolas Greber und Dominik Flückiger sind mit der Volksmusik aufgewachsen. Cellist Simon Locher kommt eher aus der klassischen Musikrichtung und Levi Ryffel bevorzugt als Pianist den Jazz. 

Nebst einem Preisgeld erhalten die vier Freunde die Gelegenheit, wie das «Buebechörli Stein», die Siegerformation im Jodeln, in der Fernsehsendung Viva Volksmusik am Samstag, 24. Januar 2015 im Schweizer Fernsehen SRF aufzutreten. In der Livesendung begrüsst Nicolas Senn – er hat 2001 den «Folklorenachwuchs» gewonnen – in der Bodensee-Arena weitere Gäste und Grössen aus der Volksmusikszene.

Der Nachwuchswettbewerb der Volksmusik ist in diesem Jahr bereits   zum 14. Mal durchgeführt worden. Über 35 Formationen mit mehr als 200 Jugendlichen haben sich am ganztägigen Anlass in den Sparten instrumentale Volksmusik und Jodel gemessen. Die Vorträge der 12 Finalisten wurden von einer Fachjury bewertet und in einer Livesendung auf Radio SRF Musikwelle übertragen. Ein Sieg beim «Folklorenachwuchs» öffnet nicht selten Tür und Tor für weitere Auftritte, auch bei Radio und Fernsehen. Das beweist zum Beispiel die äusserst erfolgreiche Karriere der früheren Gewinnerin Melanie Oesch. Wer nicht bis zur Fernsehshow warten will, kann die vier Nachwuchstalente bereits am Silvesternachmittag im Martinzentrum Thun live erleben.

www.srf.ch/radio-srf-musikwelle