01.05.2018

Sie reiten auf einer Erfolgswelle

Laura Uehliger, Francesca Campaniello, Janina Hofer (vone von links), Jeremias Angehern, Tom Gottier, Jan Boss und Alain Paul (hinten von links) präsentieren ihr «Unternehmen» und dessen Produkt vom 5. bis 7. Mai an einem Stand an der BEA.

Laura Uehliger, Francesca Campaniello, Janina Hofer (vone von links), Jeremias Angehern, Tom Gottier, Jan Boss und Alain Paul (hinten von links) präsentieren ihr «Unternehmen» und dessen Produkt vom 5. bis 7. Mai an einem Stand an der BEA.

«Jungunternehmer» • Sieben Gymnasiastinnen und Gymnasiasten sammeln erste Erfahrungen in der Wirtschaftswelt. Mit ihrem Produkt, einem wasserdichten Lautsprecher, behaupten sie sich nicht zuletzt dank grosser Motivation.

Jürg Amsler

«Wir haben es unter die Top 25 geschafft. Wir haben einen guten Geschäftsbericht eingereicht», teilte Janina Hofer per Mail mit. Die Gymnasiastin kommt aus Zäziwil und ist in ihrem «Unternehmen Waterloo» für die Administration zuständig. Ende letzter Woche ging die Welt für die sieben Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums Kirchenfeld in Bern nicht unter wie vor 203 Jahren für Kaiser Napoleon Bonaparte. In der Nähe von Waterloo, einem Dorf, das damals zum Königreich der Vereinigten Niederlande gehörte und heute rund 15 Kilometer südlich von Brüssel in Belgien liegt, verloren die von ihm geführten Franzosen gegen die alliierten Truppen von General Wellington und den mit ihnen verbündeten Preussen. Es war die letzte Schlacht des französischen
Kaisers und führte zu dessen endgültiger Abdankung.


Den Finaleinzug geschafft


Die sieben «Jungunternehmer» gehören zu den 25 besten Teams aus der ganzen Schweiz, die im Rahmen des wirtschaftsorientierten Projekts «Young Enterprise Switzerland» (YES) das Gelernte aus dem Wirtschaftsunterricht in die Praxis umsetzen. «Wir haben vor einem Jahr unsere Unternehmung gegründet und uns der grossen Herausforderung gestellt, uns in der Wirtschaftswelt zu behaupten», sagt Francesca Campanielle, CEO von «Waterloo».


Alain Pauli, er kommt aus Mirchel und ist für das Marketing zuständig, ergänzt: «Es war schon happig. Neben dem normalen Schulunterricht mussten wir uns vor allem in unserer Freizeit um unsere Firma kümmern.» Der Einsatz hat sich gelohnt.
Für «Waterloo» geht es weiter. Das Miniunternehmen steht im Finale des «Company Programme 2017/2018» und hat am 25. und 26. Mai im Hauptbahnhof Zürich seinen grossen Auftritt. «Es haben immerhin 250 Teams mitgemacht», sagt Janina Hofer voller Stolz.


Wer wissen will, was hinter «Waterloo» steckt, braucht nicht bis Ende Mai zu warten: Vom 5. bis 7. Mai präsentieren die äusserst motivierten Businessleute ihr Produkt an der BEA in Bern und können ihr Unternehmen anlässlich der offiziellen Eröffnung einem ausgewählten Publikum vorstellen.

Allwettertauglicher Lautsprecher

«Als wir uns für die Teilnahme bei YES entschieden haben, stand für uns bald fest, mit welchem Produkt wir im Markt mitmischen wollten», sagt Janina Hofer: Mit einem Minilautsprecher, der nicht nur nützlich, sondern auch preiswert ist. «Mit dem Lautsprecher von Waterloo müssen Sie sich um Sturz- oder Wasserschäden nie mehr Sorgen machen. Egal zu welchem Anlass, ob im Schwimmbad, beim Skifahren oder zum Wandern, unsere stylischen Lautsprecher sind immer eine gute Wahl. Waterloo bietet Ihnen top Sound und gute Qualität zu einem super Preis», ist auf der Hompage des Unternehmens zu lesen.


Die Lautsprecher sind in den Farben rot, blau, grün und pink erhältlich, können dank eines elastischen Gummibandes überall befestigt werden und sind mit dem innovativen Design voll im Trend. Ausserdem sind sie mit Bluetooth ausgestattet, wodurch kein zusätzliches Kabel zum Abspielen der Musik benötigt wird.
Wer diese Funktion nicht besitzt, braucht sich nicht zu sorgen, ein Überbrückungskabel mit geliefert, sogar eine SD-Karte kann eingeführt werden. «Unser Produkt ist klar auf die junge Generation ausgerichtet, aber nicht nur», sagt Alain Pauli.