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Der Stachel im Körper – und niemanden interessiert es

Gastbeitrag • Die Coronakrise hat nicht nur gesellschaftspolitisch Spuren hinterlassen, sondern konfrontiert uns mit gesundheitlichen Phänomenen, die an Häufigkeit und Schwere zunehmen. Eine Medizin, die sich am Prinzip «es kann nicht sein, was nicht sein darf» ausrichtet, wird kaum Lösungen finden. 

| Daniel Beutler | Gesellschaft
Sobald eine Impfung gegen Variante A entwickelt und hergestellt ist, kommt Variante B des Virus. (Bild: Pixabay)

Eine wichtige Vorbemerkung: «Divide et impera», aus dem Lateinischen übersetzt «teile und herrsche», ist das politische Prinzip, Macht durch das Spalten und gegenseitige Ausspielen von Gegnern zu sichern. Es wurde bereits von den Römern erfolgreich angewendet. Im Zuge der Coronakrise hat es sich als wirksames Instrument erwiesen, das offizielle Narrativ «die Pandemie eines lebensgefährlichen Virus und die wirksame und sichere Impfung als einziger Ausweg» zu stützen. Diametral entgegengesetzt steht die Meinung «ein harmloses Grippevirus, gegen das eine sinnlose, unerforschte und potenziell tödliche Impfung den Menschen aufgezwungen wurde». Die Gegensätze könnten nicht ausgeprägter sein und haben viel Trennung und Leid verursacht. Dieser Artikel verfolgt weder die eine noch die andere Position. Aber er soll eine Stimme sein für die unzähligen Menschen, die durch die Viruserkrankung oder die Impfung geschädigt wurden, und ein Appell an Ärzte und Wissenschaftler, sich mit ungefärbtem Blick der Pro-blematik zu stellen, denn Long Covid und Post-Vac sind wahrscheinlich ein und dieselbe Krankheit, verursacht durch den «Stachel» im Körper.

Der Stachel im Fleisch 

Der Apostel Paulus klagte in seinem Brief an die Korinther über einen «Stachel im Fleisch». Theologen spekulieren noch heute über die Bedeutung dieser Aussage. Neben Konfrontationen mit hartnäckigen Gegnern vermutet man chronische Krankheiten wie Augenprobleme, Malaria oder Migräne. Es fehlen zuverlässige Quellen, um diese Frage zu klären. Ganz anders heute, wo wir über zuverlässige diagnostische Verfahren zur Identifizierung krankhafter Störungen verfügen. Wir haben die Möglichkeit, «Spike-Proteine», also Eiweisse, die sich auf der Oberfläche des Coronavirus befinden, im Labor zu messen. Diese Messung erlaubt auch die Unterscheidung, ob es sich um Virusproteine oder um Impfproteine handelt. Bei der sogenannten Covid-19-Impfung wird eine Substanz (mRNA) in den Oberarm gespritzt, die als Kopiervorlage unsere Körperzellen dazu bringt, Spike-Proteine zu bilden, die dann wiederum unser Immunsystem zur Bildung von Abwehrstoffen gegen das Coronavirus stimulieren sollten. Im Gegensatz zu Paulus hätten wir die Möglichkeit, den «Stachel» zu identifizieren, und die Chance, Möglichkeiten zu erforschen, diesen zu behandeln. Wa-rum wird das nicht gemacht?

Long Covid – der einsame Zwilling 

Der Begriff «Long Covid» steht stellvertretend für eine Medizin, die auf einem Auge blind zu sein scheint. Das äussert sich unter anderem dadurch, dass in vielen Studien, die sich dieser nicht selten schwer verlaufenden chronischen Krankheit (beispielsweise ME/CFS, siehe dazu die Berichte im «Berner Landboten» vom 9. und 23. September 2026) widmen, der Impfstatus gar nicht oder nur unvollständig erfasst respektive berücksichtigt wird. Ausserdem werden Impfschäden nach wie vor von weiten Teilen der Ärzteschaft kategorisch ausgeschlossen, insbesondere von jenen, die ihre Patientinnen und Patienten teils massiv unter Druck setzten, sich impfen zu lassen. Es käme einem Gesichtsverlust gleich, seinen Patienten zu erklären, dass die Impfung möglicherweise genau diejenigen Schäden verursacht haben könnte, vor denen man sie eigentlich schützen wollte. Long Covid (chronische Schädigung durch das Spike-Protein des Virus) und Post-Vac (chronische Schädigung durch das Impf-Spike-Protein) müssen zwingend im Doppelpack erforscht werden.

Weshalb so wütend?

Als Moderator eines Qualitätszirkels, an dem regelmässig bis zu zehn Ärztinnen und Ärzte teilnehmen, machte ich kürzlich eine ernüchternde Erfahrung. Auch in Zeiten von Meinungsdifferenzen zur Coronapolitik pflegten wir stets eine hochwertige Diskussionskultur. Umso mehr erstaunte mich die Reaktion der Kolleginnen und Kollegen, als ich eine Medienkonferenz erwähnte, wo Argumente für ein Moratorium der modRNA-Injektion präsentiert wurden. Neben Juristen, einem Nationalrat und mir als ärztlichem Vertreter sprach dort auch Prof. Dr. Konstantin Beck, Gesundheitsökonom und Titularprofessor an der Universität Luzern. Die Resultate seiner Forschung zum Geburtenrückgang im Zusammenhang mit der Covid-Impfkampagne sind bemerkenswert und bieten wissenschaftlichen und politischen Sprengstoff. Die Reaktion auf dieses Thema fiel ausserordentlich heftig aus. «Schwurbler-Nonsens», spottete ein Kollege, nichts davon sei evidenzbasiert, meinte ein anderer, ohne dass auch nur eine Minute der Referate angehört wurde. Weshalb reagieren Akademiker derart vehement und emotional, ohne sich zuvor mit den Fakten befasst zu haben?

Geburtenrückgang – der unsichtbare Tod

Für die Jahre 2022 und 2023 fehlen -voraussichtlich fast 20 000 Geburten. Die Gründe für den Geburtenrückgang sind unklar. Die Behörden wie auch Swissmedic und die meisten Medien mutmassen, dass Paare in schwierigen Zeiten freiwillig auf Nachwuchs verzichten würden. Doch die Anzahl der Lebendgeburten ging zurück bei gleichbleibenden Schwangerschaftsraten (!). So weisen geimpfte tschechische Frauen ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko auf, einen Spontanabort oder eine Totgeburt zu erleiden. Die pathophysiologischen Grundlagen gründen darin, dass der Impfstoff nicht im Oberarm bleibt, sondern in praktisch alle Organe gelangen kann und dort zu einer nicht kontrollierbaren Produktion von Fremdproteinen mit konsekutiver Abwehr-, also Entzündungsreaktion führt. Dass in den Fortpflanzungsorganen hohe Impfstoff-Konzentrationen gefunden werden und diese ausserdem plazentagängig sind, untermauert diese These. Freigeklagte Dokumente von Pfizer (Freedom of Information Act) dokumentieren Schäden an den Eierstöcken und der Plazenta. Diese Vorgänge bedürfen dringend einer Klärung, bevor der Impfstoff weiter an Schwangere verabreicht wird. Aber die Impfempfehlung wird bis heute aufrechterhalten. Wo bleibt das Sorgfaltsprinzip? 

«Der Hype» – ein Zeitdokument

Der Film «Der Hype – 2020 revisited» des Berner Filmemachers Mike Wyniger bietet eine nüchterne und evidenzbasierte Aufarbeitung der Coronakrise. Aussagen renommierter Fachleute bilden einen bemerkenswerten Kontrast- zu den medial omnipräsenten «Experten» der Coronazeit. Ergänzt durch Statistiken und Filmmaterial aus der Krisenzeit wird die Massenpsychose demaskiert, und die Verantwortlichen werden beim Namen genannt. Angst, befeuert durch die Medien und Epidemiologie-Propheten, welche anhand rein mathematischer Modelle Panik schürten, setzte Verantwortungsträger unter Druck. «Flatten the curve» und positive PCR-Tests, die als «Ansteckungen» gehandelt wurden, seien als Beispiele erwähnt. Der Journalismus während der Coronakrise degenerierte zur Hofberichterstattung. «Inszenierte Wissenschaft» nennt dies Prof. Michael Esfeld, Wissenschaftsphilosoph an der Uni Lausanne, pointiert bestätigt durch den renommierten Epidemiologen Prof. John P. Ioannidis der Stanford University und den ehemaligen Immunologieprofessor der Uni Bern, Beda Stadler. Entlarvt wird die inszenierte Wissenschaft unter anderem anhand der Masken. Obschon bis heute kaum Evidenz für deren Wirksamkeit existiert, wurde dies zu einem lebensrettenden Akt der Solidarität hochstilisiert. Auf die Frage, ob man mit einer Heugabel eine Fliege auffangen könne, stiess man durchwegs auf Unverständnis.

Die Bilder aus Bergamo

Dieselben Vorgänge wie bei den allgemeinen Coronamassnahmen spielten bei der Covid-Impfkampagne eine entscheidende Rolle. Nicht wenige schworen sich aufgrund der Bilder der Lastwagenkolonnen von Bergamo auf das Narrativ der lebensbedrohlichen Pandemie und der Zweckmässigkeit der Massnahmen ein. Retrospektiv ein irreführendes Szenario, zumal pro Lastwagen gerade mal drei Särge transportiert wurden, und dies, um das einzige Krematorium dieser Stadt zu entlasten, zumal dort Erdbestattungen die Regel sind. Die Ankündigung einer baldigen Impfung erschien als Lichtblick, und trotz der raschen Entwicklungszeit und des verkürzten, sogenannten «teleskopierten» Zulassungsverfahrens wurden kaum Zweifel laut. Allgegenwärtig war die Angst um die eigene Gesundheit, diejenige der Kinder oder betagter Eltern. Die Existenz stand auf dem Spiel, sodass die meisten Praxis-teams die Impfkampagne vorantrieben, denn je rascher eine Herdenimmunität erreicht sei, desto rascher könne die «aussergewöhnliche Lage» wieder beendet werden, lautete damals die Botschaft. 

Herdenverhalten und Herdenimmunität

Aus rein wissenschaftlicher Sicht stellt sich die Frage, ob eine Herdenimmunität bei einem pulmonal andockenden Virus, das laufend mutiert, überhaupt erzielt werden kann. Ebenso muss die Impfstrategie hinterfragt werden, denn sobald eine Impfung gegen Variante A entwickelt und hergestellt ist, kommt Variante B des Virus. Spätestens als bekannt war, dass die Impfung weder vor Ansteckung noch vor Weitergabe schützt, hätte man diese Strategie öffentlich verwerfen müssen. Dennoch wurden Impfunwillige weiterhin als unsolidarisch abgestempelt, diskriminiert, denunziert und ausgegrenzt, teilweise bis auf den heutigen Tag. Die Affären um Fischer und Xhaka führen dieses Possentheater ad absurdum.

Der Retter ist da

Plötzlich war sie da, diese «Impfung»  zu rasch, zu unsicher und vor allem allzu sehr als «Retter und Gamechanger» angepriesen. Mein Leserbrief in der Schweizerischen Ärztezeitung (SAEZ) mit dem Titel «Die Covid-Impfung – ein Rettungsanker in sandigem Grund?» löste jedenfalls heftige Reaktionen aus. Zugegeben, das Wirkprinzip dieser -mRNA-Injektion ist faszinierend. Aber wie viele geniale Ideen haben sich im Rahmen seriöser wissenschaftlicher Überprüfungen in Luft aufgelöst? Und wie viele vielversprechende Medikamente mussten aufgrund von Nebenwirkungen vom Markt genommen werden? Jede Fachperson, die das Buch von Prof. Dr. med. Peter Gøtzsche «Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität» gelesen hat, weiss, dass der Rückzug von schädlichen Pharmaprodukten oft mit grosser Verzögerung erfolgte, weil die Industrie nur ungern Kassenschlager wie zum Beispiel Duogynon, Lipobay oder Vioxx zurückzog. Es ist bewiesen, dass Pharmamanager die Schädigung von Menschen in Kauf nahmen und dass deren Firmen Milliardenbeträge an Bussgeldern für Datenmanipulation, unlauteren Wettbewerb und Betrug bezahlen mussten. Wieso sollte man ihnen jetzt bei der Covid-Impfung vertrauen? 

Kopierapparat ohne «Off-Taste»

Fakt ist, dass bei der mRNA-Injektion anstelle einer definierten Menge Antigen, wie bei einer herkömmlichen Impfung, eine Kopiervorlage in den Oberarm gespritzt und von den dortigen Muskelzellen aufgenommen wird. Weshalb wird dieses Protein nicht wie andere Fremdproteine vom Immunsystem erkannt und sofort abgebaut? Katalin Karikó erhielt 2023 gemeinsam mit Drew Weissman den Nobelpreis für ihre Entdeckungen zu sogenannten Nukleosid-Modifikationen. Durch diese gentechnische Manipulation (Ersatz von Uridin durch Pseudouridin) wird die Erkennbarkeit des Fremdproteins für das Immunsystem herabgesetzt und so dessen Lebensdauer verlängert. Mittels der injizierten modifizierten RNA (modRNA)- sollen Geimpfte also (Spike-)Proteine herstellen, und diese sollen durch das Immunsystem erkannt werden und zur Bildung von Abwehrstoffen gegen SARS-CoV-2 beitragen. Aber wie wird dieser Prozess kontrolliert? Wie lange bleibt diese modRNA unerkannt und produziert Spike-Proteine? Diese Frage bleibt bis heute unbeantwortet, obschon sie neben dem Ort, der Menge und der Dauer der (Spike-)Proteinbildung entscheidend wäre für das Verständnis von Impfschäden. Denn bei den betroffenen Menschen können selbst Jahre nach der letzten Injektion immer noch Impf-(Spike-)Proteine nachgewiesen werden. Und da diese vom Immunsystem als «fremd» erkannt werden, erzeugen sie anhaltende Immun-, sprich Entzündungsreaktionen in den betroffenen Geweben. Das könnte eine Erklärung für impfbedingte Autoimmunphänomene und Krebserkrankungen sein. Etwas weniger ausgeprägt, aber nicht weniger fatal ist die Spike-Proteinbildung durch das Virus selbst. Ist die dringliche Forderung nach Erforschung dieser Phänomene etwas, das nur in Gehirnen von «Schwurblern» und «Covidioten» entstehen kann? Innovative Wissenschaftler und Ärzte haben die Initiative ergriffen und betreiben entsprechende Forschung fernab von Förderfonds und Pharmageldern. Ihre Erkenntnisse sind besorgniserregend – Virus und Impfung können sehr krank machen, und trotz vielversprechenden Ansätzen ist eine nachhaltige Lösung nicht in Sicht. Das Phänomen der «Spikeopathie» ist komplex. 

Helden am Mikroskop

Es gab Pathologinnen und Pathologen (zum Beispiel Burkhard, Lang, Krüger), die sich mit Impfkomplikationen befasst haben und mithilfe moderner Färbetechniken und immunhistochemischer Verfahren zweifelsfrei die Schädlichkeit der modRNA-Injektion belegen konnten. Sie dokumentierten schon früh Fälle von Myokarditis, Hirninfarkten und Tumoren aller Art, die im Zusammenhang mit der «unkon-trollierten Produktion von Spike-Proteinen» in allen möglichen Organsystemen aufgetreten waren. Ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit, die von der Fachwelt durchwegs ignoriert wurde, war die Erkenntnis, dass das Nebenwirkungsspektrum der modRNA-Injektion in keiner Weise mit herkömmlichen Impfkomplikationen vergleichbar ist. Und das dürfte der Hauptgrund für ein generelles Nicht-Erkennen und entsprechendes Unter-Erfassen von Impfnebenwirkungen sein. In den USA publizierten mehrere Militärärztinnen und -ärzte unabhängig voneinander eine drastische Zunahme von Erkrankungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit dem Impfzwang für Militärpersonal auftraten. Ihre Arbeiten wurden zensiert und die Autoren unehrenhaft aus der Armee entlassen. Wer verdient mehr Vertrauen – Pharma-Lobbyisten oder solche mutigen Ärzte?

Betrügerische Praktiken

Ein besonders brisanter Aspekt der Impfkampagne betrifft die «Good Medical Practice» (GMP) der Impfstoff-Herstellung. Es sollte möglichst rasch möglichst viel Impfstoff hergestellt und verabreicht werden; eine logistische Meisterleistung war also gefragt. Aber dies wäre mit dem für die Zulassungsstudie bis Phase 1 angewandten Verfahren erstens zu aufwendig und zweitens viel zu teuer gewesen! Also wählte beispielsweise Biontech für die Phasen 2 und 3 sowie für die breite Produktion ein viel einfacheres Vorgehen, nämlich die Herstellung von mRNA mittels bakterieller DNA, sogenannten Plasmiden – faktisch ein Etikettenschwindel und, angesichts der Tatsache, dass mehrere Laboratorien unabhängig voneinander DNA-Verunreinigungen in diesen Chargen nachweisen konnten, ein grober Verstoss gegen die GMP. Juristisch betrachtet handelt es sich um einen Vertragsbruch, und dies könnte so den Ausgangspunkt für eine allfällige Rückforderung der Impfstoffkosten bilden. In Florida wurde Pfizer angeklagt. Man wirft dem Unternehmen irreführende Marketingpraktiken im Zusammenhang mit den Covid-19-Impfstoffen vor. Dem Pharmahersteller wird vorgeworfen, die Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe falsch dargestellt und Risiken oder Nebenwirkungen im Marketing heruntergespielt zu haben.

Gefährliche Lipide, toxische Expertisen

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Verwendung von Lipidnanopartikeln zur «Verpackung der modRNA». Das sind toxische, beim Menschen eigentlich nicht zugelassene, positiv geladene Fette (kationische Lipide). Auch diese konnten jeweils kurz nach der Injektion in fast allen Organen nachgewiesen werden. Ausserdem können diese Partikel per se (durch Komplement-Aktivierung) schwere Entzündungsreaktionen verursachen. Eine Patientin wurde als Flight Attendant vor die Wahl gestellt, sich entweder impfen zu lassen oder ihren Job aufzugeben. Sie bat mich um ein Impfattest, weil sie in der Vergangenheit auf Polyethylenglykol eine lebensbedrohliche anaphylaktische Reaktion entwickelt habe, und die Lipidnanopartikel enthalten diesen Stoff. Die Fluggesellschaft akzeptierte das Attest nicht und beauftragte einen Immunologieprofessor, der auch schon mit deftigen Aussagen zu Impfkritikern aufgefallen war. Dieser zerriss mein Schreiben vor den Augen der Patientin. Ich war fassungslos. Hätte der Herr Professor ebenso gehandelt, wenn eines seiner Kinder betroffen gewesen wäre? Welche Evidenz rechtfertigt ein solches Verhalten? 

Impfmüll und Ehrendoktor

Die Kosten der Covid-Impfkampagne liegen im Dunkeln. Welchen Preis die Steuerzahlenden für die Impfdosen bezahlen mussten, steht in den noch immer geschwärzten Verträgen, die das BAG nicht freigeben will. Dort wäre auch vom Haftungsausschluss der Impfstoffhersteller zu lesen. Die Kosten dürften irgendwo zwischen 50 und 100 Franken liegen – ein stolzer Preis für eine «Impfung», welche weder Ansteckung noch Weitergabe verhindern kann, ungenügend erforscht ist und ein fragwürdiges Sicherheitsprofil aufweist. Erwähnenswert ist, dass gleichzeitig mit Moderna und Pfizer der Impfstoff «Covaxin» der indischen Firma Bharat Biotech für einen Bruchteil der Kosten erhältlich gewesen wäre. 

Insgesamt habe sich die Schweiz zur Abnahme von 61 Millionen (!) Impfdosen verpflichtet, und das für eine Bevölkerung von 9 Millionen Menschen, -darunter schätzungsweise mindestens eine Million Menschen, die sich niemals mit einer solchen Substanz behandeln lassen würden – mich eingeschlossen. Man habe bewusst ein Überangebot in Kauf genommen, liess der Bundesrat lapidar auf eine Anfrage von Nationalrat Büchel verlauten. Bundesrat Berset erhielt für seine Coronapolitik den Ehrendoktor der Universität Freiburg. Die 1,3 Milliarden Franken, die der Schweizer Steuerzahler für bereits entsorgte Impfdosen (und es werden noch mehr …) bezahlen musste, wurden bei der Laudatio wahrscheinlich nicht erwähnt. 

Audienz beim Gesundheitsdirektor

Die offenen Fragen bedürfen dringend einer Klärung, und bis dahin wäre ein Moratorium modRNA-basierter Impfstoffe aus juristischer und medizinischer Sicht absolut gerechtfertigt. Das war denn auch das Hauptanliegen einer Audienz beim Berner Gesundheitsdirektor. Zusammen mit Samuel Kullmann, Grossrat, und Prof. Konstantin Beck hatten wir einen einstündigen Austausch mit Regierungspräsident Pierre Alain Schnegg. Er hat den Film von Mike Wyniger gesehen und räumt offen Fehler in der Coronapolitik ein. Auf die restlichen Anliegen wurde wegen fehlender oder unvollständiger Daten und unter dem Argument «es sei vorbei» nur am Rande eingegangen. Für eine Aufarbeitung fehlt offensichtlich der politische Wille. Anders in den USA, wo in öffentlichen Hearings diesen Fragen nachgegangen wird.

Fazit und offene Fragen

Der wissenschaftliche Umgang mit der Coronakrise, der einäugige Zugang zur Long-Covid-Problematik, insbesondere die Impfkampagne sind rückblickend ein gigantischer Skandal der neueren Medizingeschichte. Noch nie wurden in einem Zulassungsverfahren derart viele rote Ampeln überfahren, wurden Methoden der Massenmanipulation derart breit angewendet, um einem beträchtlichen Teil der Weltbevölkerung eine experimentelle medizinische Massnahme aufzuzwingen. Es stellt sich daher zwingend die Frage, ob der drohende Gesichtsverlust für die verantwortlichen Wissenschaftler, Ärzte, Politiker und Behördenmitglieder schwerer wiegt als die Gesundheit der Menschen. Was wir am dringendsten benötigen, ist ein wissenschaftlicher Diskurs, der diesen Namen verdient: Ohne Scheuklappen, Ausgrenzung und Zensur und unabhängig von einer Pharma-industrie, die unser Gesundheitswesen im Verlauf der letzten Jahre zunehmend korrumpiert hat.

Dr. med. Daniel Beutler ist Internist mit Praxis in Thun und u.a. Mitorganisator der Symposien zur Aufarbeitung der Coronazeit.


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