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Sonja Laurèle Bauer

Redaktionsleiterin
Sonja Laurèle Bauer
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Sonja Laurèle Bauer ist in Bolligen bei Bern aufgewachsen. Sie ist ausgebildete Journalistin BR, mit Erfahrung in Print-, Fernseh- und Radio-Journalismus. Zehn Jahre arbeitete sie beim SWR-Fernsehen in Baden-Baden. Seit dreissig Jahren schreibt sie für diverse deutschsprachige Printmedien, darunter «Der Bund», die «Berner Zeitung BZ», «annabelle», «anda! – Zeitschrift für Flamenco». Sie ist Autorin mehrerer Bücher. Seit sechs Jahren ist sie Redakteurin beim «Berner Landboten». Sonja L. Bauer ist Mutter zweier Söhne und Grosi einer Enkeltochter. Sie liebt Familie, Literatur, Reisen, Natur, Denken, Tanzen.

Weitere Artikel von Sonja Laurèle Bauer

«Pilze und Hohlräume gehören zum System Baum: Ein Baum, der einen Pilz hat oder der hohl ist, ist nicht krank!»

Bäume • Fabian Dietrich ist unsere erste «Begegnung» in diesem Jahr (siehe letzte Seite). Und weil seine Erfahrung und sein Wissen über den Mann hinausgehen, der er ist, widmen wir ihm zusätzlich diese Seite. Nicht allein für ihn – für die Bäume, für unsere Erde und somit für uns alle.

Verantwortungsvolles Mitbestimmen beim Verteilen der Ressourcen

Verd • Die Gemeinden in der Region Gantrisch/Gürbetal/Aaretal verfolgen eine gemeinsame Idee: «Verd» heisst sie, begann in Riggisberg und ist eine gesellschaftliche Innovation. 

«Bäume retten uns Menschen permanent»

Region • «Viele Menschen verstehen das Lebewesen Baum nicht»: Fabian Dietrich ist der Mann hinter den Bäumen – und verwandt mit den Wurzelwesen. Das Verzweifeln eines gebildeten Mannes in Bezug auf unseren Umgang mit jenen, die uns täglich und immer wieder neu retten. 

Der Liebe Konsequenz ist erhebend

Kann es sein, dass die Grösste aller Lieben (gibt es bei der Liebe den Plural?), nämlich jene der Eltern zum Kind, nur deshalb existiert, weil sie – eben – Kinder haben? Ist die Liebe also bloss ein chemischer Prozess, der ihr Über-leben sichert? Im Gegensatz zu dem der Löwinnen-Jungen, die vom neuen Begatter der Mutter getötet werden? Oder ist es möglich, auch jene Kinder zu lieben, die man nicht kennt? Gar jene, die man nie geboren hat, die man aber ersehnt? Können wir nur lieben, was lebt? Trotz des Wissens, nicht zu wissen, was aus-serhalb unseres Bewusstseins noch alles existiert? Und was ist mit dem Kind, das sein Stofftier innig liebt? Ein Schelm, der sagte, diese Liebe sei nicht echt. Kann ein Mensch seine KI-Partnerin lieben? Wie Forschungen zeigen, wohl schon. Wahre Liebe kommt aus den Tiefen unseres Selbst. Was also ist sie? Ist Gott die Liebe? Oder die Liebe ein nicht religiöser Begriff für Gott? Für die grosse Seele, den grossen Geist, das grosse Geheimnis? Das Ein und Alles?

Was aber, wenn es Liebe gar nicht gibt? Nicht braucht? Wenn sie ein «Konstrukt» des Erdenlebens ist? Denken Sie, dem Universum sei sie wichtig? Trauert ein Stern um den anderen? Blicken wir in die Natur, so scheint sie nicht von Liebe geprägt zu sein. Sondern von «Survival of the fittest». Und dennoch fühlen wir Liebe gerade in ihr intensiv: im Spiel der Winde in den Bäumen, beim Schmusen mit unseren Tieren, in der Weite der Meere. Verbunden mit dem Universum, mit Zeit, Raum und Energie. Auch Tiere lieben. Vielleicht auch Bäume?

Wussten Sie, dass unser Gehirn nur zwei Prozent unseres Körpergewichts ausmacht, aber 20 Prozent unserer Energie braucht? Ein Stapel an CDs, würden wir seine Leistung darauf brennen, reichte bis zu den Satelliten im All. Denken Sie, dass unser Bewusstsein allein vom Gehirn abhängt, so, wie es die Materialisten sagen? Oder sind Sie offen für die Theorie der Noetiker, die sagen, es gehe über unser eigenes Gehirn hinaus? Es könne sein, dass Feinfühlige, einst Propheten genannt, Geschehnisse nicht
voraussehen könnten, wie bis anhin angenommen, sondern die Zukunft durch ihre Gedanken, also durch Energie, mithälfen zu kreieren. Funktionieren Gebete deshalb? Will eine grosse Gruppe von Lebewesen dasselbe, trifft es dann ein? Wenn sich viele Menschen etwas innig herbeisehnen, könnte es sich also manifestieren lassen? Frieden, Freiheit,
Sicherheit, Geborgenheit, Sattsein? 
Nikola Tesla soll gesagt haben: «Würde sich die Wissenschaft mit dem Nicht-Physikalischen befassen, so erränge sie in einem Jahrzehnt mehr an Wissen als in allen Jahrhunderten zuvor.» 

Wir Erdlinge können tiefe Liebe empfinden. Das ist ein Fakt. Also existiert sie. Fakt ist auch, dass Gedanken Energie sind. Deshalb tun wir gut daran, uns nach der Liebe zu richten, in deren Interesse niemals liegt, dass Männer, Frauen, Kinder Krieg und Tod geopfert werden. Das Töten muss aufhören. Sofort. Es gibt keinen einzigen Grund dafür, von keiner Himmelsrichtung her. Der Liebe Konsequenz ist erhebend, im Gegensatz zu jener des Hasses.

Das Belper Schulmodell könnte schweizweit Schule machen

Belp • Das von Daniela Schädeli angedachte und von der Gemeinde Belp willkommen geheissene, neue Schulprojekt könnte Ruhe, Sicherheit und Kontinuität und dadurch ein gutes Gefühl in den Alltag von Eltern und Schülerinnen und Schüler bringen. Und über die Anzahl der Ferienwochen kann diskutiert werden.

«Auch junge Menschen haben grosses Interesse an freiwilliger Arbeit»

Dachverband Freiwilligenarbeit • Nina Gutweniger ist Geschäftsleiterin von benevol Kanton Bern, der Fachstelle für Freiwilligenarbeit. Sie hebt den Gewinn hervor, den Freiwilligenarbeit für die Gesellschaft darstellt.

«Neue Mitglieder zu finden, ist ein Dauerprozess»

Vereine/Freiwilligenarbeit • Christof Ramseier präsidiert den Berner Kantonalgesangverband und die Schweizerische Chorvereinigung. Was tut zum Beispiel der Belper Chor, in dem Christof Ramseier aktiv und kreativ tätig ist, um für den Nachwuchs attraktiv zu bleiben?

Für ein Leben in Eintracht und Würde

 

Einigen • Katrin Berger, die in vier Tagen 48 Jahre alt wird, zog mit ihren Tieren vor vier Jahren auf einen Lebenshof in Frankreich. Weil diese Frau, die ab und an in der Region, aus der sie kommt, zu Besuch ist, einfach einmalig ist und ihr ganzes Leben den Tieren widmet, möchten wir sie hier vorstellen.

Wunder

Kürzlich geschah ein Wunder. Ich wurde auf der Strasse von einem Menschen angesprochen und – man höre und staune – nach der Uhrzeit gefragt. 

Eigentlich impliziert diese Frage genau drei Wunder. Erstens: Ein fremder Mensch spricht einen an. Zweitens: Dieser Mensch fragt nach der Uhrzeit. Drittens: Es fühlt sich für den Fragesteller wie auch für die Gefragte völlig normal an – wir sind etwa im gleichen Alter. 

Dass ein fremder Mensch einen anderen fremden Menschen anspricht, ist für manche Menschen, oft sind es Jugendliche, undenkbar geworden. Wobei sie es, sollte es doch geschehen, wohl eher als ein kleines Erdbeben denn als Wunder empfinden.

Ich habe dies nach diesem Ereignis in jüngster Vergangenheit ein paarmal ausprobiert und junge Menschen unvermittelt nach dem Weg gefragt. Manche waren verdattert, kriegten ihre Kopf-hörer kaum aus dem Ohr, sofern sie es überhaupt versuchten. Andere nestelten
an ihrem Handy herum, um die Antwort dort zu finden, bevor sie überhaupt aufblickten, um zu eruieren, wo sie sich geografisch gerade befanden. Einige fragte ich nach der Uhrzeit. Niemand unter 40 blickte auf die Uhr, alle auf ihr Handy. 

Viele von den Jungen, liest man heute, könnten kein Telefonat mehr führen, da sie es im SMS-Zeitalter nie gelernt und Angst davor hätten. Niemals würden sie jemand Fremden auf der Strasse ansprechen und reagierten irritiert, wenn sie von einem fremden Menschen angesprochen würden. Sie müssen auch nicht mehr mit Fremden sprechen. Sie müssen sich nicht mehr auf das anstrengende Sich-auf-jemanden-Einlassen einlassen. Denn Handy respektive KI kennen alle Antworten. Auch auf die Fragen, die sie nicht haben. Denn dafür müssten sie sich auf das Denken einlassen. Aber wie das, wenn es keine Minute gibt, in der das Gehirn sich vom digitalen Overflow ausruhen könnte? Wenn kein Gedanke mal einfach so kommen kann? Kein Prozess stattfindet, der die Synapsen verknüpft. Denken braucht Raum und Energie, keine ewige Konsumation. Diese armen, erschöpften Gehirne des fliehenden Jahres 2025! 

Im KI-Zeitalter wird das nicht besser werden. Der Literaturprofessor Philipp Theisohn erklärt es im Interview mit Alexandra Kedves (Ausschnitt: «Der Bund», 28. Oktober; sehr empfehlenswert) so: «Der Mensch kommt zu Erkenntnissen, wenn er sich formulierend mit der Wirklichkeit auseinandersetzt. KI hingegen simuliert Verstehen.» Und: «Der Horizont der Geisteswissenschaften ist die Erfahrung des Nichtverstehens. Die Lücke, die sich zwischen dem eigenen Standort und dem nicht verstandenen Gegenstand auftut: Die gilt es auszubuchstabieren. Die gesellschaftliche Gefahr von KI hat mit dieser Lücke zu tun: dass wir unser Nichtver-stehen einfach maschinell überschreiben lassen, weil die Maschine es wohl besser wissen wird, denn immerhin hat sie auf alles eine Antwort.» Ja, das ist brandgefährlich. 

«Wir brauchen Herausforderung und Lämpe»

 
 Thun • Bereits zum 4. Mal lud das «Überparteiliche Frauenforum Thun-Oberland» zum Vernetzungsanlass für Frauen aus Politik, Verwaltung, Gesellschaft, Wirtschaft und Verbänden ein. Ein Abend voller Energie, Inspiration und Kraft.