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Sonja Laurèle Bauer

Redaktionsleiterin
Sonja Laurèle Bauer
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Sonja Laurèle Bauer ist in Bolligen bei Bern aufgewachsen. Sie ist ausgebildete Journalistin BR, mit Erfahrung in Print-, Fernseh- und Radio-Journalismus. Zehn Jahre arbeitete sie beim SWR-Fernsehen in Baden-Baden. Seit dreissig Jahren schreibt sie für diverse deutschsprachige Printmedien, darunter «Der Bund», die «Berner Zeitung BZ», «annabelle», «anda! – Zeitschrift für Flamenco». Sie ist Autorin mehrerer Bücher. Seit sechs Jahren ist sie Redakteurin beim «Berner Landboten». Sonja L. Bauer ist Mutter zweier Söhne und Grosi einer Enkeltochter. Sie liebt Familie, Literatur, Reisen, Natur, Denken, Tanzen.

Weitere Artikel von Sonja Laurèle Bauer

«Die Liebe wurde zerstört – doch dies war nicht der letzte Akt»

Kirchdorf • Véronique Ott, Pfarrerin in Kirchdorf: «Ostern, also die Auferstehung Jesu, ist die Überwindung des Todes, das Bestehen der Liebe, das Bestehen Gottes.» Trotz dieser aufbauenden und frohen Botschaft sind viele Gottesdienste schlecht besucht. Und dies im ganzen Kanton.

Die Schulanlage Stadelfeld wird erneuert

Wichtrach • Der Gemeinderat vergab einen Studienauftrag zur Erneuerung und Erweiterung der Schulanlage Stadelfeld. Als Siegerprojekt wurde dasjenige des Planungsteams unter der Federführung von Althaus Architekten plus AG, Bern, bestimmt. 

Was für eine kluge Erfindung

Spiez/Thun • Lukas Gräppi ist Spengler, aber auch Erfinder. Er erfand «gräppiflex», ein Produkt, das den fachgerechten Umgang mit Dunstrohren unter Solaranlagen ermöglicht. So können austretende Gase ins Freie gleiten, ohne die Solaranlage oder das Dach in Mitleidenschaft zu ziehen.

Die Menschen sind nicht gleichgültig

 Im Bund vom 5. Februar schrieb Philipp Loser, dass – gemäss einer kürzlich publizierten Studie des Zürcher Forschungsinstituts Sotomo – der Rückhalt in der Gesellschaft für die Armee abnehme. Die Studie folgert: «Dies deutet darauf hin, dass der emotionale Effekt des Einmarschs der Russen in der Ukraine bereits wieder abnimmt.» Der Satzanfang «dies deutet darauf hin …» ist indes pure Interpretation. Es wird an dieser Stelle eine Kausalität hergestellt, wo keine besteht, und somit werden die Lesenden manipuliert. Denn es besteht allein eine Korrelation. 

Zur kurzen Erklärung: Im Wissenschaftsbetrieb wird Korrelation vorrangig statistisch verwendet. Zwei oder mehrere Dinge werden empirisch aufeinander bezogen, was einen bestimmten Messwert ergibt. Beispielsweise korrelieren Übergewicht und Lebenserwartung.
Die Definition von Kausalität ist das Verfahren, bei dem die eine Sache (die Ursache) eine andere Sache (die Wirkung) hervorruft. Zum Beispiel dann, wenn eine Porzellantasse aus hoher Höhe auf einen Steinboden fällt (Ursache): Dann zerbricht sie (Wirkung).

Ich als Redakteurin, stets im Austausch mit Menschen, würde schlussfolgern, dass der Rückhalt für die Armee deshalb abnimmt, weil die Menschen müde sind, dass überall und immer getötet und gestorben wird. Denn auch die russischen (meist jungen) Männer sind Menschen mit Müttern, Vätern, Geschwistern und/oder Kindern. Dazu kommen die Hunderten von angeheuerten Soldaten, zum Beispiel aus Kolumbien, für die -ukrainische und aus Afrika, Nordkorea usw., für die russische Seite. Und: Was hat jemand von der Freiheit, wenn er tot ist?!

Menschen überall sind es müde, dass auf der Welt vielerorts Krieg geführt wird. Sie haben etwas gegen die zu-nehmende Kriegstreiberei auf allen Seiten. Auch hier in der Schweiz. Es gilt endlich zu verhandeln, statt aufzurüsten und Angst zu verbreiten. Damit das Sterben endlich aufhört! 

Junge Menschen, sowohl in Russland als auch in der Ukraine, die desertieren, werden nicht selten von den eigenen Leuten verfolgt, gefoltert und getötet. Weil diese ihrerseits unter enormem Druck stehen. Das ist die pure Ohnmacht auf allen Seiten. Und: Welche Mutter will denn schon ihre Söhne in den Krieg schicken? Wem genau nützt ein «freies Land», wenn die eigenen Kinder tot sind? Krieg nützt allein jenen, die daran verdienen. Und das sind selten die Jungen. Sie sterben für die Despoten, die sie aufs Schlachtfeld schicken. Also hört auf mit der Kriegstreiberei.

Kann es sein, dass ich mit meiner Meinung recht habe? Dass wir des gegenseitigen Töten-Müssens junger Soldaten müde sind? Sie ist auch Mutmassung, also eine Korrelation als Ergebnis auf die Studie. Aber ich «verkaufe» sie nicht als Kausalität. Nein, die Menschen sind nicht gleichgültig gegenüber dem Leid in der Ukraine. Sie sind nur sensibel gegenüber dem Leid des Sterbens auf allen Seiten.

«Am Schalter kann man nach wie vor mit Münzen bezahlen»

BLS • Unsere Redaktion trat in Kontakt mit Colin Cuvit. Er ist Mediensprecher bei der BLS, der schweizerischen Eisenbahngesellschaft Bern–Lötschberg–Simplon. Die BLS biete Kurse für ältere Menschen an, betont er und weist auf die Reisezentren hin.

«Das schadet der Demokratie»

 Seftigen/Thun • Simon Müller steht an dieser Stelle stellvertretend für all jene Menschen, die bedauern – oder sich darüber ärgern oder ängstigen –, dass mehr und mehr öffentliche Dienstleister auf bargeldloses Bezahlen umstellen. Was, wenn der Strom ausfällt? Und was ist mit der Kontrolle jedes Einzelnen?

«Pilze und Hohlräume gehören zum System Baum: Ein Baum, der einen Pilz hat oder der hohl ist, ist nicht krank!»

Bäume • Fabian Dietrich ist unsere erste «Begegnung» in diesem Jahr (siehe letzte Seite). Und weil seine Erfahrung und sein Wissen über den Mann hinausgehen, der er ist, widmen wir ihm zusätzlich diese Seite. Nicht allein für ihn – für die Bäume, für unsere Erde und somit für uns alle.

Verantwortungsvolles Mitbestimmen beim Verteilen der Ressourcen

Verd • Die Gemeinden in der Region Gantrisch/Gürbetal/Aaretal verfolgen eine gemeinsame Idee: «Verd» heisst sie, begann in Riggisberg und ist eine gesellschaftliche Innovation. 

«Bäume retten uns Menschen permanent»

Region • «Viele Menschen verstehen das Lebewesen Baum nicht»: Fabian Dietrich ist der Mann hinter den Bäumen – und verwandt mit den Wurzelwesen. Das Verzweifeln eines gebildeten Mannes in Bezug auf unseren Umgang mit jenen, die uns täglich und immer wieder neu retten. 

Der Liebe Konsequenz ist erhebend

Kann es sein, dass die Grösste aller Lieben (gibt es bei der Liebe den Plural?), nämlich jene der Eltern zum Kind, nur deshalb existiert, weil sie – eben – Kinder haben? Ist die Liebe also bloss ein chemischer Prozess, der ihr Über-leben sichert? Im Gegensatz zu dem der Löwinnen-Jungen, die vom neuen Begatter der Mutter getötet werden? Oder ist es möglich, auch jene Kinder zu lieben, die man nicht kennt? Gar jene, die man nie geboren hat, die man aber ersehnt? Können wir nur lieben, was lebt? Trotz des Wissens, nicht zu wissen, was aus-serhalb unseres Bewusstseins noch alles existiert? Und was ist mit dem Kind, das sein Stofftier innig liebt? Ein Schelm, der sagte, diese Liebe sei nicht echt. Kann ein Mensch seine KI-Partnerin lieben? Wie Forschungen zeigen, wohl schon. Wahre Liebe kommt aus den Tiefen unseres Selbst. Was also ist sie? Ist Gott die Liebe? Oder die Liebe ein nicht religiöser Begriff für Gott? Für die grosse Seele, den grossen Geist, das grosse Geheimnis? Das Ein und Alles?

Was aber, wenn es Liebe gar nicht gibt? Nicht braucht? Wenn sie ein «Konstrukt» des Erdenlebens ist? Denken Sie, dem Universum sei sie wichtig? Trauert ein Stern um den anderen? Blicken wir in die Natur, so scheint sie nicht von Liebe geprägt zu sein. Sondern von «Survival of the fittest». Und dennoch fühlen wir Liebe gerade in ihr intensiv: im Spiel der Winde in den Bäumen, beim Schmusen mit unseren Tieren, in der Weite der Meere. Verbunden mit dem Universum, mit Zeit, Raum und Energie. Auch Tiere lieben. Vielleicht auch Bäume?

Wussten Sie, dass unser Gehirn nur zwei Prozent unseres Körpergewichts ausmacht, aber 20 Prozent unserer Energie braucht? Ein Stapel an CDs, würden wir seine Leistung darauf brennen, reichte bis zu den Satelliten im All. Denken Sie, dass unser Bewusstsein allein vom Gehirn abhängt, so, wie es die Materialisten sagen? Oder sind Sie offen für die Theorie der Noetiker, die sagen, es gehe über unser eigenes Gehirn hinaus? Es könne sein, dass Feinfühlige, einst Propheten genannt, Geschehnisse nicht
voraussehen könnten, wie bis anhin angenommen, sondern die Zukunft durch ihre Gedanken, also durch Energie, mithälfen zu kreieren. Funktionieren Gebete deshalb? Will eine grosse Gruppe von Lebewesen dasselbe, trifft es dann ein? Wenn sich viele Menschen etwas innig herbeisehnen, könnte es sich also manifestieren lassen? Frieden, Freiheit,
Sicherheit, Geborgenheit, Sattsein? 
Nikola Tesla soll gesagt haben: «Würde sich die Wissenschaft mit dem Nicht-Physikalischen befassen, so erränge sie in einem Jahrzehnt mehr an Wissen als in allen Jahrhunderten zuvor.» 

Wir Erdlinge können tiefe Liebe empfinden. Das ist ein Fakt. Also existiert sie. Fakt ist auch, dass Gedanken Energie sind. Deshalb tun wir gut daran, uns nach der Liebe zu richten, in deren Interesse niemals liegt, dass Männer, Frauen, Kinder Krieg und Tod geopfert werden. Das Töten muss aufhören. Sofort. Es gibt keinen einzigen Grund dafür, von keiner Himmelsrichtung her. Der Liebe Konsequenz ist erhebend, im Gegensatz zu jener des Hasses.