Der Liebe Konsequenz ist erhebend
Kann es sein, dass die Grösste aller Lieben (gibt es bei der Liebe den Plural?), nämlich jene der Eltern zum Kind, nur deshalb existiert, weil sie – eben – Kinder haben? Ist die Liebe also bloss ein chemischer Prozess, der ihr Über-leben sichert? Im Gegensatz zu dem der Löwinnen-Jungen, die vom neuen Begatter der Mutter getötet werden? Oder ist es möglich, auch jene Kinder zu lieben, die man nicht kennt? Gar jene, die man nie geboren hat, die man aber ersehnt? Können wir nur lieben, was lebt? Trotz des Wissens, nicht zu wissen, was aus-serhalb unseres Bewusstseins noch alles existiert? Und was ist mit dem Kind, das sein Stofftier innig liebt? Ein Schelm, der sagte, diese Liebe sei nicht echt. Kann ein Mensch seine KI-Partnerin lieben? Wie Forschungen zeigen, wohl schon. Wahre Liebe kommt aus den Tiefen unseres Selbst. Was also ist sie? Ist Gott die Liebe? Oder die Liebe ein nicht religiöser Begriff für Gott? Für die grosse Seele, den grossen Geist, das grosse Geheimnis? Das Ein und Alles?
Was aber, wenn es Liebe gar nicht gibt? Nicht braucht? Wenn sie ein «Konstrukt» des Erdenlebens ist? Denken Sie, dem Universum sei sie wichtig? Trauert ein Stern um den anderen? Blicken wir in die Natur, so scheint sie nicht von Liebe geprägt zu sein. Sondern von «Survival of the fittest». Und dennoch fühlen wir Liebe gerade in ihr intensiv: im Spiel der Winde in den Bäumen, beim Schmusen mit unseren Tieren, in der Weite der Meere. Verbunden mit dem Universum, mit Zeit, Raum und Energie. Auch Tiere lieben. Vielleicht auch Bäume?
Wussten Sie, dass unser Gehirn nur zwei Prozent unseres Körpergewichts ausmacht, aber 20 Prozent unserer Energie braucht? Ein Stapel an CDs, würden wir seine Leistung darauf brennen, reichte bis zu den Satelliten im All. Denken Sie, dass unser Bewusstsein allein vom Gehirn abhängt, so, wie es die Materialisten sagen? Oder sind Sie offen für die Theorie der Noetiker, die sagen, es gehe über unser eigenes Gehirn hinaus? Es könne sein, dass Feinfühlige, einst Propheten genannt, Geschehnisse nicht
voraussehen könnten, wie bis anhin angenommen, sondern die Zukunft durch ihre Gedanken, also durch Energie, mithälfen zu kreieren. Funktionieren Gebete deshalb? Will eine grosse Gruppe von Lebewesen dasselbe, trifft es dann ein? Wenn sich viele Menschen etwas innig herbeisehnen, könnte es sich also manifestieren lassen? Frieden, Freiheit,
Sicherheit, Geborgenheit, Sattsein?
Nikola Tesla soll gesagt haben: «Würde sich die Wissenschaft mit dem Nicht-Physikalischen befassen, so erränge sie in einem Jahrzehnt mehr an Wissen als in allen Jahrhunderten zuvor.»
Wir Erdlinge können tiefe Liebe empfinden. Das ist ein Fakt. Also existiert sie. Fakt ist auch, dass Gedanken Energie sind. Deshalb tun wir gut daran, uns nach der Liebe zu richten, in deren Interesse niemals liegt, dass Männer, Frauen, Kinder Krieg und Tod geopfert werden. Das Töten muss aufhören. Sofort. Es gibt keinen einzigen Grund dafür, von keiner Himmelsrichtung her. Der Liebe Konsequenz ist erhebend, im Gegensatz zu jener des Hasses.